Veranstaltungsimpressionen: Podiumsdiskussion „Cyber-Sicherheit als Herausforderung für die Länderverwaltung 4.0“ am 09. November 2016 in Stuttgart

Angesichts stetig steigender Anforderungen an eine sichere IT wird auch für Behörden und Verwaltung ein pro-aktiver Umgang mit dem Thema Cyber-Sicherheit unumgänglich. Welchen Herausforderungen dabei insbesondere die Verwaltung der Länder gegenüber steht, darüber diskutierten wir am 09. November 2016 bei einer Podiumsdiskussion im baden-württembergischen Innenministerium in Stuttgart.

Im Rahmen der Vorträge der drei Redner, Christian Leinert (Präsident, IT Baden-Württemberg (BITBW)), Lars Bostelmann (Referatsleiter „IT-Recht, Netzpolitik“, Hessisches Ministerium des Innern und für Sport) sowie Knud Brandis (Partner, PwC PERSICON) wurde einmal mehr deutlich, dass Cyber-Sicherheit auch bei Behörden und Verwaltung eine Grundvoraussetzung für alle digitalen Prozesse, wie dem eGovernment, ist.

Während der regen Diskussion der Teilnehmer wurde besonders hervorgehoben, dass die Einbindung des Managements in die Prozesse der IT-Sicherheit unumgänglich ist. Nur wenn Sicherheitsregelungen aktiv gelebt und von allen Beteiligten eingehalten werden, können sie ihre Wirkung entfalten. Zudem stand die Herausforderung der Nachwuchskräftesicherung im Bereich der IT-Sicherheit im Fokus. Mögliche Abhilfe für den vorhandenen Fachkräfteengpass könnten verstärkte Kooperationen auch zwischen Unternehmen und Behörden bieten. Bei Rednern und Teilnehmern herrschte große Einigkeit, dass dazu der branchen- und behördenübergreifende Austausch – wie im Rahmen der Veranstaltung – unabdingbar ist und zukünftig noch weiter forciert werden sollte.