Pressemitteilung: Trust, common values, resilience – Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. bereichert mit verschiedenen Formaten im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz die Debatte um Cyber-Sicherheit

Im Vorfeld der Münchner Sicherheitskonferenz 2018 war der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. bereits zum fünften Mal mit zwei Formaten präsent und gestaltete die Debatte um Cyber-Sicherheit maßgeblich mit.

Am Donnerstag, 15. Februar, ermöglichte der Cyber-Stammtisch, ein exklusives Format des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V., einen informellen Austausch zwischen Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Bereichert wurden die Gespräche durch ein Grußwort von Eugene Kaspersky, CEO von Kasperky Lab, sowie der Teilnahme ranghoher Vertreter internationaler Behörden, unter anderem aus Estland und der NATO. „Gegenseitiges Vertrauen ist eine der zentralen Voraussetzungen internationaler Cyber-Sicherheit. Hierfür sind neben offiziellen auch informelle Formate und Gesprächskanäle unabdingbar,“ erläuterte Philipp v. Saldern, Präsident des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.

Am Folgetag, den 16. Februar 2018, veranstaltete der Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. sein Cyber-Panel „Trust, common values and resilience – How to establish real international cooperation between states and companies in the area of cyber?”. Die Panellisten MdB Stephan Mayer, Thomas C. Wingfield, US National Defense University, Merle Maigre, Direktorin des NATO Cooperative Cyber Defence Center of Excellence (CCDCOE), Dr. Alexander Löw, CEO der Data-Warehouse GmbH sowie Dr. Edith Huber und Betina Pospisil der Donau-Universität Krems aus Österreich diskutierten mit den Teilnehmenden Wege, transnationale Kooperation zwischen allen Stakeholdern im Bereich Cyber-Sicherheit zu ermöglichen. Dank der reichhaltigen Inputs ging die Debatte über das ledigliche Benennen von Cyber-Bedrohungen hinaus und thematisierte vielmehr konkrete Schritte, die für das benötigte internationale, sektorenübergreifende Vertrauen notwendig sind. „Die Internationalisierung von Cyber-Sicherheit wird immer wichtiger, denn auch Cyber-Kriminelle organisieren stets professioneller angelegte Angriffe über Grenzen hinweg. Die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit im Bereich Cyber-Sicherheit wird zwar stets propagiert, doch mangelt es bisher an entsprechenden belastbaren Plattformen“, äußerte sich Philipp v. Saldern, Präsident des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. „Bevor man eine transnationale Kooperation ins Spiel bringt, muss ein grundlegendes, auf gemeinsamen Werten basierendes Vertrauen zwischen den Akteuren generiert werden. Ebendiese Grundvoraussetzung etablieren wir mit Formaten wie dem heutigen Panel oder dem vorangegangenen Cyber-Stammtisch.“

PRESSEMITTEILUNG – Trust, common values, resilience – Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. bereichert mit verschiedenen Formaten im Vorfeld der MSC2018 die Debatte um Cyber-Sicherheit