Arbeitskreis „Gesundheit“ tagt gemeinsam mit Dr. Konstantin von Notz, MdB zum Thema Datenschutz

In seiner Sitzung am 27. Januar 2017 hat sich der Arbeitskreis „Gesundheit“ des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. gemeinsam mit Dr. Konstantin von Notz, MdB (u.a. Mitglied im Ausschuss „Digitale Agenda“ für Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag) über das Thema Datensicherheit im Healthcare-Sektor ausgetauscht. Unter dem Vorsitz von Hans-Wilhelm Dünn (Generalsekretär des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V.) und des Arbeitskreisleiters Marc Pickardt (2. Vorsitzender, Gesundheitsregion NORD e.V.) diskutierten die Teilnehmenden unter anderem über die Auswirkungen und Herausforderungen rund um die Implementierung der Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union in nationales Recht und die sich daraus ergebenden Folgen für den Umgang mit Daten im Gesundheitsbereich.

„Neue digitale Entwicklungen beispielsweise im Gesundheitsbereich bieten vielfältige neue Möglichkeiten, die jedoch nur genutzt werden können, wenn die Themen Datenschutz und IT-Sicherheit umfassend mit bedacht werden. Leider hat der Gesetzgeber bisher versäumt, dazu einen ausreichenden gesetzlichen Rahmen zu schaffen. Entsprechend herrscht dringender Handlungsbedarf, unsere Datenschutzgesetzgebung an die neuen digitalen Gegebenheiten anzupassen“, so Dr. Konstantin von Notz. Ergänzend dazu hob Hans-Wilhelm Dünn, Generalsekretär des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e.V. unter der Zustimmung aller Teilnehmenden hervor, „Insbesondere unsere föderale Struktur stellt uns beim Thema Datenschutz vor vielfältige Herausforderungen, wie aktuell unter anderem bei der Harmonisierung der EU-Datengrundschutz-Verordnung deutlich wird. Um diese Herausforderungen zu lösen, die beispielsweise auch den Bereich Produkthaftung betreffen, brauchen wir eine vertrauensvolle und übergreifende Zusammenarbeit von allen Beteiligten von Behörden und Unternehmen, sowohl auf IT-Anwender- als auch auf der IT-Anbieterseite. Umso wichtiger sind daher Austauschformate wie unser heutiger Arbeitskreis.“